GaNS Rotation

Wenn man sich mit dem Thema GaNS-Herstellung beschäftigt kommt man irgendwann einmal zu der Frage, ob man zwei oder mehrere Produktionsbecken zusammenschalten kann. Also eine Serienschaltung (Reihenschaltung) von minimum 2 Becken um zB die Potentialdifferenz (Spannung) an den Metallen zu erhöhen, oder einfach nur um damit die Produktionsrate zu steigern. Wir haben das gemacht und durch Zufall ein magnetisches GaNS erhalten.

Diese GaNS reagiert auf bewegte Magnetfelder

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Wie im Video ersichtlich dauert es eine gewisse Zeit bis sich die einzelnen GaNS Partikel ihren Feldkräften entsprechend auf der jeweiligen Kreisbahn wiederfinden.

18 Stunden später

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Partikel verdichten sich zunehmend, die Aminosäuren an der Oberfläche haben sich in dreiecksform ausgerichtet und rotieren in die entgegengesetzte Richtung. Lässt man den Versuch ein paar Tage laufen verdichten sich die GaNS-Partikel so stark, daß keine Bewegung mehr ersichtlich ist.

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Mit der Rotation spielen

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Natürlich ist es möglich mittels unterschiedlicher Rotationsgeschwindigkeiten andere Rotationsbilder zu erhalten. Das gelingt mit einem speziellen Gerät, das wir unterhalb der Petrischale aufgebaut haben. Mit dieser Plattform kann man Leitungswasser beleben (zB pH-Wert anheben, Leitfähigkeit erhöhen) oder wie hier ein GaNS in Rotation versetzen.

Möglicher Einsatz für dieses spezielle GaNS wäre zB die Visualisierung von magnetischen Feldern.


Herstellung von magnetischem GaNS

2 Glasbehälter mit 10% Salzwasser füllen und das Zinkblech sowie das NC-Kupfer mit dem Eisen laut Skizze verbinden. Als Quelle einen Plasmakondensator (zB Plox Cap 1321) verwenden. Sofern alles richtig gemacht wurde beginnt die Produktion in beiden Behältern sofort! Das GaNS welches mit Eisen hergestellt wird ist am Ende des Prozesses – also nach dem Waschen – magnetisch.